Bedrohte Glücksbringer

„Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren.“ 
(Das besagt schon ein altes Sprichwort)

Die ersten Rauch- und Mehlschwalben sind schon aus ihrem Winterquartier zu uns heimgekehrt, doch wie ergeht es diesen früher als Glücksbringer verehrten Flugkünstlern hier? Jahrhundertelang waren sie Mitbewohner an unseren Gebäuden oder in den Ställen. Heutzutage finden sie immer seltener Pfützen und Lehm, um selber Nester zu bauen zu können. Kunstnester sind eine willkommene Alternative. Leider verschwinden auch zusehends vorhandene Nester bei Sanierungsmaßnahmen oder auch durch mutwillige Zerstörung.

Aber Artenschutz gilt überall – auch innerorts! Schwalben sind streng geschützt und laut Bundesnaturschutz-Gesetz ist es grundsätzlich verboten, Nester zu entfernen oder zu zerstören, auch außerhalb der Brutzeit! Natürlich gibt es unumgängliche Situationen (z.B. Abriss), aber auch hierbei müssen Belange des Naturschutzes wie Brutsaison oder Schaffung eines Ersatz-Lebensraums beachtet werden. Wenden Sie sich vor Beginn der Baumaßnahme an die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt, so vermeiden Sie eventuelle Bauverzögerungen.

Wollen Sie unseren Schwalben helfen? Wir unterstützen Sie gerne dabei und stehen Ihnen in allen Situationen mit Rat und Tat zur Seite. Ansprechpartner sind Günter Mettler, Tel. 07033-33960 und Angelika Dürr, Tel. 07033-34309.

Vogelbeobachtung am Morgen

Am Sonntag den 5. Mai findet unsere traditionelle Vogelkundliche Führung statt. Morgens um 7 Uhr starten wir mit dem Vogelexperten Oliver Maier vom Naturschutzbund unsere Runde im Merklingen Ried. Diese ornithologische Wanderung um das Naturschutzgebiet, dessen Existenz vor allem auch dem Engagement unseres Vereins zu verdanken ist, dauert ca. 3 Stunden. Wir sind gespannt, welche Vögel in diesem Feuchtbiotop anzutreffen sind, und was unser Experte darüber zu erzählen weiss. Von der abwechslungsreichen, naturnahen Landschaft können wir mit Sicherheit einige schöne Eindrücke und Wissenswertes mit nach Hause nehmen. Weiterlesen

Es sind noch Plätze frei …

„Evolution zum Greifen nahe“…

… so lautet das Motto unseres Jahresausflugs am Sa 18.5. zum UNESCO Weltnaturerbe „Grube Messel“ bei Darmstadt. Ein vor rund 50 Millionen Jahren im damaligen subtropischen Regenwald-Klima entstandener Vulkansee ist heute eine der weltweit bedeutendsten Fossilien-Fundstätten und ein wichtiges Zeitfenster in die Entwicklungsgeschichte der Erde. Mehrere 10.000 Fossilien wurden bisher dort geborgen und jährlich kommen neue Funde hinzu. Weiterlesen

Jahreshauptversammlung 2019

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2019

Der 1. Vorsitzende Günter Mettler eröffnete am Abend des 8. 3. unsere diesjährige Hauptversammlung. Er durfte nicht nur etliche Mitglieder aus unseren eigenen Reihen, sondern auch Vertreter von befreundeten Vereinen begrüßen.

Anschließend ließ die Vorstandschaft in anschaulicher Weise mit einer Folienpräsentation das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Sehr detailliert wurden unsere Hauptaktivitäten im Natur-, Amphibien- und Vogelschutz erklärt und die entsprechenden Ergebnisse in Bildern, Zahlen und Tabellen präsentiert. Darüber hinaus wurde ein Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen im laufenden Jahr 2019 gegeben.

Nach den Berichten von Kassier und Kassenprüfern konnte der Vorstand mit gutem Gewissen einstimmig entlastet werden.

In den Neuwahlen, die einstimmig erfolgten, wurde der neue Vorstand wie folgt festgelegt:

1. Vorsitzender Günter Mettler
2. Vorsitzender Horst Klawes
Kassier Werner Vallon
Protokollführer Werner Vallon
Pressewart Gaby Schwörer
Zeugwart Jürgen Bosch

Weiterhin wurden folgende Mitglieder im Ausschuss bestätigt:
Gustav Dietrich, Dieter Pfäffle, Geli Dürr (neu).

Auf eigenen Wunsch beendet Kurt Küther die aktive Mitarbeit im Ausschuss; wir danken ihm für seinen langjährigen engagierten Einsatz in der Naturschutzarbeit.

Amphibienschutzaktion hat begonnen

Vorsicht: Lebensretter unterwegs!

Es ist wieder soweit: Unsere Amphibienschutzaktion 2019 hat begonnen!

Entlang der L1182 zwischen Weil der Stadt und Merklingen werden die Amphibien, kurz nach Sonnenaufgang, auf ihrem Weg ins Laichgewässer „Merklinger Ried“ von unseren freiwilligen Helfern am Schutzzaun aufgesammelt und im Ried abgesetzt. Dabei müssen die Helfer, zum Teil mehrfach, die vielbefahrene Straße überqueren. Wir bitten alle Autofahrer auf unsere Helfer besondere Rücksicht zu nehmen! Alle Tiere, vor allem Erdkröten, zudem einige Molche und Frösche, verdanken diesen Aktionen ihr Leben.

Lerche im Sinkflug

Vogel des Jahres 2019

Um auf den alarmierenden Rückgang der Lerche und anderer Feldvögel wie Kiebitz oder Rebhuhn aufmerksam zu machen, hat die Naturschutz-Organisation NABU die Feldlerche zum „Vogel des Jahres 2019“ gekürt.

Mit ihrem Gesang von morgens bis abends läutet sie den Frühling ein. Aber dieser einst so häufige Singvogel ist leider immer seltener zu hören, denn mit zunehmender Intensivierung der Agrarwirtschaft gehen sinkende Lerchenzahlen einher. Als Bodenbrüter bevorzugt die Lerche Wiesen und Äcker, jedoch haben Monokulturen mit Mais und Raps, Gülle und Pestiziden, sowie fehlende Brachflächen die Landschaft verändert und vielen Feldvögeln ihren Lebensraum genommen. Auch die Insektennahrung ist zurückgegangen.

Schutzmaßnahmen, z.B. Äcker mit unbewirtschafteten „Lerchenfenstern“ und Blühstreifen, sind hilfreich, jedoch mit Kosten oder Ertragseinbußen für die Landwirte verbunden. Die notwendigen Veränderungen zum Schutz der Feldvögel werden daher nur durchführbar sein, wenn sie sich für Landwirte auch wirtschaftlich auszahlen. Wir wünschen uns und der Lerche eine zukunftsfähige und naturverträgliche Agrarpolitik!

Weitere Informationen siehe auch unter www.nabu.de

Jahreshauptversammlung 2019

Einladung zur unserer Jahreshauptversammlung 2019

Liebe Mitglieder und Freunde,

am Freitag den 8. März findet um 19.30 Uhr im Sängerheim Merklingen, Bergstrasse 1, unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Auf der Tagesordnung stehen Berichte der Vorstandschaft mit einem kurzweiligen Jahresrückblick in Bildern, Entlastung sowie Neuwahlen. Ebenso wird ein Ausblick auf unser aktuelles Jahresprogramm geboten.

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Vortrag Wildnis in Europa

Wir würden uns sehr freuen Sie bei dem Vortrag „Wo gibt es in Europa noch Wildnis?“ am Donnerstag 31.1. begrüßen zu dürfen.

Auch in Europa gibt es noch echte Urwälder, Gebiete in denen der Mensch nie gejagt oder Holz eingeschlagen hat. Als „Amazonas des Nordens“ wird etwa die weithin unbekannte Polesie bezeichnet, eine nahezu natürliche Flusslandschaft, halb so groß wie Deutschland, mit riesigen Auwäldern und Mooren entlang des Flusses Pripyat im Süden von Weißrussland und im Norden der Ukraine gelegen.

Weiter südlich, über die Hügelketten der Karpaten erstrecken sich faszinierende Buchen- und Fichtenurwälder, die in Teilen zum UNESCO Weltnaturerbe gehören. Hier befinden sich Europas größte Bestände von Braunbären, Wolf oder Luchs.

Michael Brombacher leitet das Europaprogramm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Er führt uns in diesem Vortrag durch faszinierende Naturlandschaften und erläutert nicht nur die Bedeutung von Urwäldern für Tiere und Pflanzen, sondern auch, welche wichtigen Funktionen solche intakten Landschaften für uns Menschen haben.

Termin: Do. 31.1.19 um 19:30 Uhr im Klösterle, Kapuzinerberg 11, Weil der Stadt
Unkostenbeitrag 8€ (Abendkasse)

In Zusammenarbeit mit der VHS Weil der Stadt.

 

 

Hallo 2019!

Nachdem alle hoffentlich gut in das neue Jahr gekommen sind, wollen wir Euch jetzt, wie auch im Weil der Städter Wochenblatt, über unsere Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2019 informieren:

31. Jan 2019: Vortrag von M. Brombacher „Wo gibt es in Europa noch Wildnis?“ (19:30 Uhr)

Zu diesem spannenden Vortrag laden wir Sie ganz herzlich ins „Klösterle“ nach Weil der Stadt ein. Ja, auch in Europa gibt es noch echte Urwälder, Gebiete in denen der Mensch nie gejagt oder Holz eingeschlagen hat.

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Grüße zum Jahreswechsel

Liebe Vereinsmitglieder, Naturfreunde und Online-Besucher der Vogel- und Naturfreunde Merklingen,

wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr mit vielen interessanten Veranstaltungen und Aktivitäten dem Ende. Da ist es an der Zeit, uns bei all denjenigen ganz herzlich zu bedanken, die uns, aktiv oder passiv, beim Schutz unserer heimischen Natur unterstützt haben.

Mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt im Merklingen beenden wir die Aktivitäten für das Jahr 2018 und wünschen allen ein wunderschönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten und gesunden Start in das Jahr 2019! Weiterlesen