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Mit Optimismus nach 2021

Liebe Vereinsmitglieder, Naturfreunde, Leser unseres Newsletters und Online-Besucher, wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende zu – das ganz anders verlaufen ist, als wir alle noch letztes Weihnachten angenommen hatten. So mussten auch wir aufgrund der Pandemie einen Großteil unserer angekündigten Veranstaltungen absagen. Dafür wollen wir uns entschuldigen, aber wir sind sicher, dass Sie dafür Verständnis aufbringen werden.

Aber zum Glück ist nicht alles ausgefallen, und so konnten sich auch dieses Jahr Kröten, Molche und Frösche wieder auf unsere Hilfe verlassen, um sicher über die vielbefahrene Straße zu gelangen. Zumal die morgendlichen Kontrollgänge ja ohnehin von einzelnen Personen oder Familien durchgeführt wurden und somit regelkonform waren. Weiterhin konnten Nistkastenkontrollen in kleinen Gruppen problemlos durchgeführt werden. Auch der Waldspaziergang und ein paar andere Aktivitäten haben stattgefunden. Deshalb hier unser ganzer Dank an alle, die uns in diesem problematischen Jahr, aktiv oder passiv, beim Schutz unserer heimischen Natur unterstützt haben!

Ohne die übliche Teilnahme am Weihnachtsmarkt im Merklingen beenden wir das Jahr 2020 und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten und vor allem gesunden Start in das Jahr 2021!

Einige Veranstaltungen für 2021 sind schon in der Planung, und wir sind zaghaft optimistisch, dass diese dann auch stattfinden können. Schauen Sie einfach ab und zu auf unsere Homepage www.naturschutz-merklingen.de oder abonnieren Sie dort unseren Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Herzliche Grüße – Ihr Team von den Vogel- und Naturfreunden Merklingen!

Mauersegler & Misteln

Neue Wohnungen für Mauersegler!

Im November wurde von unserem Verein ein Mauersegler-Kasten mit 6 „Wohneinheiten“ gezimmert und im obersten Geschoss des Rathauses Merklingen in einem Fensterrahmen eingebaut. Nun hoffen wir, dass die Mauersegler, wenn sie nächstes Frühjahr aus ihrem Winterquartier zurückkehren, mit ihren neuen „Reihenhäusern“ zufrieden sind und dort gerne einziehen. Auch die Mauersegler-Kästen, die wir 2019 im Steinhaus eingebaut hatten, wurden inzwischen gut angenommen. Weiterlesen

Mistel

Mistelverkauf

Mistelverkauf im Burgstall!

Ab sofort bis Weihnachten bietet der Vogel- und Naturfreundeverein Merklingen e.V. wieder dekorative Mistelzweige in unterschiedlichen Größen zum Verkauf an.

Der Verkauf erfolgt in diesem Jahr im Burgstall 61 in Selbstbedienung!

Die Mistelzweige hängen am gegenüberliegenden Jägerzaun und sind mit Preisschildern versehen.

Die Bezahlung erfolgt auf Vertrauensbasis in das Mistel-Kässle, das sich am Haus 61 befindet.

„Haus 61, Im Burgstall“ liegt von der kath. Kirche  aus betrachtet in Verlängerung der „Raiffeisenstraße“  auf der rechten Seite kurz vor der Würm.

Von der „Unteren Talstraße“ kommend in Richtung Sportplatz vor der Würmbrücke rechts, ca. 300m bis zur Hausreihe in Richtung Weil der Stadt.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

Nistkästen im Wald

Durch die Bewirtschaftung des Waldes fehlt es oft an alten Bäumen mit natürlichen Bruthöhlen, aber mit künstlichen Nisthilfen können Ersatzquartiere für höhlenbewohnende Vögel geschaffen werden. Dass diese von den Vögeln (vor allem Meisen und Kleiber) gerne angenommen werden, beweisen unsere herbstlichen Nistkasten-Kontrollen. Hierbei wird nämlich nachgeschaut, ob der Kasten belegt war – ja, man kann mit etwas Erfahrung sogar erkennen, ob die Brut erfolgreich ausgeflogen ist. Danach werden die Kästen für die nächste Saison vorbereitet: vom alten Nest leergeräumt, ausgekratzt und eventuell repariert oder ausgetauscht.

Kürzlich beim Berghof waren z.B. von 30 Nistkästen 29 erfolgreich belegt. In vielen davon hatten sich zusätzlich noch insgesamt 56 Siebenschläfer einquartiert. Diese benutzen die Kästen, meist sobald die Vögel ausgeflogen sind, gerne in der Übergangszeit bevor sie in ihr Winterquartier wechseln.


Zusatzinformation für unsere Mitglieder:

Der Jahresbeitrag von 5 € wird in diesem Monat eingezogen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mensch und Wald

Mit 27 Teilnehmern war die Waldbegehung mit Förster Scholl wieder einmal eine attraktive Veranstaltung. Zuerst erläuterte Herr Scholl anhand des neuen Keppi-Wegs beispielhaft eine Waldnutzung durch die Öffentlichkeit, denn hierbei mussten die einzelnen Stationen vorab detailliert begutachtet und hohe Sicherheits-Anforderungen erfüllt werden. Weiter ging’s auf der anderen Straßenseite, wo unser Augenmerk auf die forstliche Waldnutzung gelenkt wurde. Beim Berghof begann vor etwa 150 Jahren die Aufforstung, da sich die Landwirtschaft wegen der schlechten Böden nicht mehr lohnte. Trockenschäden an Buchen sind dort deutlich sichtbar. Generell wurde nach dem 2. Weltkrieg sehr stark mit Fichten aufgeforstet, um schnell Kahlflächen zu bewalden und den Holzbedarf zu decken. Immer noch stehen auf ca. 30 % der Waldflächen Fichten, welche akut durch Trockenheit, Sturm und Borkenkäfer gefährdet sind. Nur ca. 3% sind Douglasien, die mit den heutigen Klimabedingungen nach jetzigen Erfahrungen besser zurecht kommen.

Wieder einmal hat Herr Scholl bewiesen, dass es möglich ist, Ökonomie und ökologische Belange in Einklang zu bekommen, und er hat die forstwirtschaftlichen Zusammenhänge und Details fachkundig und allgemeinverständlich hervorragend vermittelt. Wir bedauern den Weggang dieses engagierten, weitsichtig planenden Revierförsters sehr und wünschen Herrn Scholl für seine zukünftige Arbeit viel Erfolg!

Für die Unken

Wahrscheinlich hat sich schon mancher Spaziergänger an der alten Münklinger Straße gefragt, welche Bauarbeiten beim Naturdenkmal am Stürzelberg durchgeführt werden. Obwohl es nach der ersten Aktion noch nicht danach aussieht, dienen diese Maßnahmen, welche der Landschaftserhaltungsverband (LEV) in Baden-Württemberg auf Initiative unseres Vereins hin durchführt, dem Naturschutz. Denn die Abholzung ist der erste Schritt, um Gelbbauchunken wieder Lebensraum zu ermöglichen. Als nächster Schritt sollen noch mit dem Bagger der lehmige Rohboden freigelegt und flache Kuhlen gestaltet werden, in denen sich dann Regenwasser und Staunässe sammeln können – sogenannte Himmelsteiche. Die Gelbbauchunke bevorzugt nämlich unbeschattete, flache, vegetationsarme und oft nur temporär wasserführende Kleingewässer zum Ablaichen. Durch die schnelle Erwärmung dieser Tümpel, Gräben oder Pfützen ist eine schnelle Entwicklung des Laichs und der Larven gewährleistet.

Terminänderungen!

Liebe Mitglieder und Naturfreunde,

Spatzenfütterung (Bild: T.Fischer)

auch wir sind von den Einschränkungen der COVID-19 Pandemie betroffen und müssen leider unser allseits beliebtes Sommerferienprogramm mit „Batman & Co.“ absagen. Die Veranstaltung am 11.9. entfällt!

Wir freuen uns, nun einen Termin für den Waldspaziergang mit unserem Revierförster Markus Scholl bekanntgeben zu können: Diese Veranstaltung findet am 18.10. statt, Treffpunkt ist um 9 Uhr der Parkplatz beim Schützenhaus Merklingen.

Aus diesem Grund wird die Nistkastenkontrolle „Hohenstein und Lehmgrube“ auf den 1.11. verlegt.

Schwalben bringen Glück

Jahrhundertelang waren Rauch- und Mehlschwalben als Mitbewohner überall an unseren Gebäuden oder in den Ställen anzutreffen. Heutzutage finden diese anmutigen Flugkünstler immer seltener Pfützen und Lehm, um selber Nester zu bauen zu können, Kunstnester sind hier eine willkommene Alternative.

Leider verschwinden auch zusehends vorhandene Nester bei Sanierungsmaßnahmen oder auch durch mutwillige Zerstörung. Aber Achtung – Artenschutz gilt überall – auch innerorts! Weiterlesen

Hände weg!

Jungvögel sind nicht hilflos!

Im Frühjahr kann man immer wieder unflügge Vogeljungen antreffen, die den Anschein haben, aus dem Nest gefallen zu sein. Doch allermeist trügt dieser Schein, denn viele Jungvögel verlassen bereits ihr Nest schon kurz bevor sie fliegen können! Ihr jämmerlich erscheinendes Rufen dient dazu, den akustischen Kontakt zu den Altvögeln herzustellen. Die Vogeleltern sind in der Nähe und füttern ihre „Teenager“, bis diese selbstständig sind. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder in Ruhe um ihre Brut kümmern.

Deshalb gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft, sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen. Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungvögel beispielsweise auf einer Straße oder einem Weg sitzen, sollte man eingreifen, die Tiere aufnehmen und an einem geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzen. Dies kann der Ast eines Baumes, ein Busch oder Zaun sein. Es ist übrigens falsch zu glauben, man könne einen Jungvogel nicht anfassen, da er dann von den Eltern verstoßen würde. Die meisten Vogelarten haben nämlich einen äußerst schlechten Geruchssinn, so dass hieraus keine negativen Folgen für den Kleinen entstehen.

Absage der Exkursionen!

Liebe Mitglieder und Naturfreunde,

viele haben es wahrscheinlich schon vermutet, auch unser Verein ist von den Auswirkungen der Corona Pandemie betroffen und daher müssen wir leider bis auf weiteres alle Zusammenkünfte meiden. Das betrifft nicht nur unsere Vereins-Sitzungen und manche Naturschutz-Aktivitäten, sondern auch folgende Exkursionen:

Die Vogelkundliche Wanderung am 3.5. wird abgesagt; eventuell ergibt sich im Herbst zum Vogelzug ein neuer Termin.

Der Jahresausflug zum Campus Galli am 9.5. wird abgesagt und hoffentlich nächstes Jahr nachgeholt.

#stayathome – Bleiben Sie zuhause oder genießen Sie unser schönes Heckengäu bei einem Spaziergang oder einer Radtour zu zweit – vor allem aber: Bleiben Sie gesund!